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Die gesetzlichen Krankenkassen sichern Ihren Mitgliedern in vollem Umfang eine notwendige, zweckmäßige und wirtschaftliche Versorgung im Gesundheitswesen zu. Darüber hinaus gibt es jedoch einige ärztliche Leistungen, die empfehlenswert sind, aber nicht unbedingt erforderlich, und deshalb von den gesetzlichen Krankenkassen nicht bezahlt werden. Man bezeichnet solche Leistungen auch als Individuelle Gesundheitsleistungen. Sie sollten selbst entscheiden, ob Sie solche Untersuchungen in Anspruch nehmen möchten.

In unserer Praxis bieten wir Ihnen folgende Wunschleistungen an:

 

1.  Krebsvorsorge PLUS

V
aginale Ultraschalluntersuchung:
Ein Frühstadium von Eierstockkrebs oder Gebärmutterhöhlenkrebs ist nicht tastbar. Durch die vaginale Ultraschalluntersuchung können oftmals Veränderungen in diesen Organen schon frühzeitig sichtbar gemacht werden.

Ultraschall der Brust
in Ergänzung zur gesetzlichen Krebsfrüherkennungsuntersuchung, da Knoten erst ab einer Größe von circa 1  - 1,5 cm tastbar sind, im Ultraschall aber oft schon früher entdeckt werden können.

HPV-Test
Eine Infektion durch Humane Papilloma – Viren, die durch Geschlechtsverkehr übertragen werden, gilt unter anderem als Ursache für Gebärmutterhalskrebs. Ein
hochmodernes Testverfahren auf HPV erfolgt durch einen Abstrich vom Gebärmutterhals und wird mittels DNA –Technologie ausgewertet. Noch bevor irgendwelche Zellveränderungen im normalen Abstrich zu beobachten sind, kann der Nachweis von Hochrisikoviren erbracht werden. Zusammen mit dem zytologischen Abstrich erhöht sich die Chance für eine bestmögliche Krebsfrüherkennung und damit erfolgreiche Behandlung ganz wesentlich.

Thin-Prep
Beim üblichen „Krebsabstrich“ wird mit einem Tupfer Zellmaterial vom Gebärmutterhals entnommen und auf einem Objektträger abgerollt. Nach entsprechenden Färbetechniken werden die Zellen unter dem Mikroskop begutachtet. In diesem Standardverfahren können technisch bedingt übereinanderliegende Zellschichten nicht optimal beurteilt werden. Im Thin Prep-Verfahren werden die Zellen nach Entnahme mit einer kleinen Bürste in ein flüssiges Medium übertragen, speziell gereinigt und anschließend auf den Objektträger „aufgeblasen“. Weltweite Studien haben gezeigt, dass der Thin-Prep-Test eine deutlich höhere Aussagekraft und Sicherheit als der herkömmliche Krebsabstrich besitzt.

Darmkrebs-Früherkennung – Der immunologische Stuhltest
bietet gegenüber den bekannten Testbriefchen mehrere Vorteile: er spricht auf geringere Blutspuren an, so dass eine Krebserkrankung früher auffallen kann, eventuell auch schon Vorstufen entdeckt werden; es können auch höher gelegene Blutungsquellen im Dünn- und Dickdarmbereich erfasst werden; vor der Stuhlgewinnung muss keine besondere Diät beachtet werden.

Blasenkrebstest 
Der Blasenkrebs ist eine relativ häufige Krebserkrankung und steht nach dem Prostatakrebs mit 34% an zweiter Stelle der häufigsten urologischen Tumore. Männer sind dreimal so häufig betroffen wie Frauen. In den letzten 20 Jahren wurde eine stetige Zunahme der Blasentumorfälle beobachtet, die leider u. a. auch durch das vermehrte Rauchen gefördert wurden. Für die frühzeitige Selektion von Patienten mit möglichem Blasenkarzinom steht ein einfach durchzuführender, empfindlicher Urintest zur Verfügung. Eine rechtzeitige Diagnose des Tumors und eine entsprechende Therapie tragen entscheidend zur Überlebensrate der Patienten bei. 



2.      Schwangerschaftsvorsorge PLUS

Zusätzliche Ultraschall-Untersuchungen 
Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen bei unauffälligem Schwangerschaftsverlauf nur die Ultraschall-Untersuchung in der 10., 20. und 30. Schwangerschaftswoche. Nach Aussage weltweit führender Sonographieexperten besteht ein eindeutiger Zusammenhang zwischen einer höheren Anzahl von Ultraschalluntersuchungen und dem positiven Ausgang der Schwangerschaft. Außerdem ist die Sonographie eine beliebte Methode für werdende Eltern, sich vom Wohlbefinden und dem Wachstum des Kindes zu überzeugen („Baby Fernsehen“) und schon vor der Geburt eine intensive Bindung zum Kind aufzubauen.

Nackentransparenz (NT)
– Messung / Ersttrimester Screening
Dieses Ultraschallmessverfahren der sogenannten Nackenfalte wird in Kombination mit zwei Laborwerten zur Risikoabschätzung einer Chromosomenanomalie (Trisomie 13, 18, 21) eingesetzt.

3D / 4D – Ultraschall
Darstellung von Teilen des Kindes, z.B. des Kopfes /Profils im Live - 3 D - Bild.

Doppler – Sonographie
Durch eine spezielle Ultraschalldopplermethode wird die Durchblutung von bestimmten mütterlichen Gefäßen gemessen. Wenn diese Messung bleibende Auffälligkeiten zeigt, ist in bis zu 70% der Fälle mit Komplikationen im weiteren Schwangerschaftsverlauf zu rechnen, z.B. hoher Blutdruck bis zur Schwangerschaftsvergiftung (Gestose) oder Störung der Durchblutung des Mutterkuchens (Plazenta); letzteres kann zu einer Unterversorgung Ihres Kindes führen (Mangelentwicklung).

Toxoplasmose – Test
zur Verhinderung oder frühzeitigen Entdeckung einer Infektion beim ungeborenen Kind.

B-Streptokokken – Test
zur Verhinderung einer kindlichen Infektion während oder nach der Geburt.

Blutzuckerbelastungstest
zur frühzeitigen Erkennung eines Schwangerschaftsdiabetes.



3.       Verhütung
Legen einer Hormon (Mirena®)- oder Kupferspirale
Ultraschall zur Kontrolle der liegenden Spirale
Drei – Monats – Spritze (Gestagen-Depot)
Legen von Hormonimplantaten (z.B. Implanon®)
Ambulante Sterilisationen (siehe Operationen)



4.       Unerfüllter Kinderwunsch
Ultraschall zur Zyklusbeobachtung und Feststellung der fruchtbarsten Tage
Prüfung der Durchgängigkeit der Eileiter mittels Ultraschall


5.      
Osteodensitometrie (Knochendichtebestimmung)


6.      
Impfungen 
gegen wiederholte Scheidenentzündungen
g
egen wiederholte Blaseninfektionen
HP
V – Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
andere Impfungen / Reiseimpfungen



7.      
Labor
Hormonbestimmungen im eigen Hormonlabor
HIV-Test
Schwangerschaftstest
Blutgruppenbestimmung   


8.      
Akupunktur
Die Akupunktur gehört zu den ältesten medizinischen Heilverfahren. Sie ist eine Reiztherapie an der Körperoberfläche, die auf das Körperinnere wirkt. Auf definierten Bahnen (Meridianen) unter der Haut fließt ein Energiestrom – Qi-Fluss. Ziel der Behandlung ist es, über geeignete Orte unter der Haut - den Akupunkturpunkten - den Qi-Fluss zu erreichen und zu verändern. Beispielsweise werden Blockaden gelöst oder der Qi-Fluss gekräftigt oder krankhaftes/rebellierendes Qi vertrieben. Dabei werden körpereigene Stoffe (Endorphine, sog. "Glückshormone") freigesetzt, die Schmerzen lindern, das Immunsystem stabilisieren bzw. das Wohlbefinden steigern.

Akupunktur ist in geschulter Hand praktisch nebenwirkungsfrei, jederzeit wiederholbar und auch neben anderen Behandlungsverfahren einsetzbar. 


Über alle IGel-Angebote informieren wir Sie gerne ausführlicher in einem persönlichen Gespräch.